Was bedeuten die Schadenfreiheitsklassen?
Die sogenannten SF-Klassen spielen bei Ihrer KFZ-Versicherung eine wesentliche Rolle. Kurz gesagt handelt es sich dabei um Rabatte, die höher ausfallen, je länger sie unfallfrei mit einem KFZ unterwegs sind. Autofahrer bekommen Ihre SF-Klasse regelmäßig in der Prämienrechnung mitgeteilt. Fahranfänger Fahranfänger erhalten normalerweise die SF-Klasse 0. Das entspricht 240% des Prämiensatzes. Ein Trick, um dem zu entgehen: wird ein KFZ als Zweitwagen der Eltern angemeldet, liegt der Prämiensatz natürlich drastisch niedriger - oft sind es 140%. Nach einer Zeit kann dann die SF-Klasse auf den Sohn oder die Tochter übertragen werden. Wer drei Jahre oder länger einen Führerschein besitzt, bevor er das erste Mal ein KFZ anmeldet, kann auch mit einer deutlich günstigeren SF-Klasse rechnen. Rabatt Versicherer belohnen gern jene Kunden, die lange unfallfrei unterwegs sind. Entsprechend wird die SF-Klasse entsprechend der Jahre, die Sie als Autofahrer keine Schäden verschuldet haben, erhöht. Besonders praktisch ist die Möglichkeit der Übertragung von Rabatten. Soweit Sie in häuslicher Gemeinschaft zusammenleben, ist das zwischen Ehe- und Lebenspartnern möglich, ebenso zwischen Großeltern und deren Enkeln. Auch Eltern können die Klasse auf Ihre Kinder 'vererben'. Dabei gibt es jedoch einige Einschränkungen zu beachten. So können nicht mehr Jahre angerechnet werden, als eine Person selbst seit dem Erlangen des Führerscheins hätte 'erfahren' können. Auch wird der Rabatt wirklich übertragen - er wird also der gebenden Person danach nicht mehr angerechnet. Viele Sonderbedingungen werden von verschiedenen Versicherern angewendet. Daher empfiehlt sich immer, vor der Übertragung genaue Informationen einzuholen!

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